Marderabwehr
Marder vertreiben

Studien über Marderschäden

Schäden durch Marderverbiss

Marderschäden

Steinmarder verursachen jährlich Schäden in Millionenhöhe durch Beißen in Gummi- und weiche Kunststoffteile von Fahrzeugen (siehe am Beispiel einer Motorraumabdichtung eines Fiat Punto)


Die häufigsten Bauteile, die von Mardern verbissen werden sind:

Zündkabel
Kühlwasserschläuche
Kunststoffschläuche
Faltenbälge an Antriebswellen und an der Lenkung
Niederspannungskabel bzw. deren Isolierung
Isoliermatten für die Geräusch- und Wärmedämmung


Folgeschäden

Angebissene Zündkabel

können zu Zündstörungen führen (unrunder Motorlauf). Sofern der Motor nicht ohnehin abstirbt, ist von einer Weiterfahrt ohne genaue Diagnose abzuraten, da unverbrannter Kraftstoff den Katalysator schädigen kann.

Verletzungen an Gummimanschetten

sind im Fahrbetrieb nicht sofort spürbar; erst das Auswaschen der Fettfüllung bzw. das Eindringen von Schmutz und Wasser führen zu starker Schädigung der Bauteile (im allgemeinen Gelenke) innerhalb der Ummantelung. Dies kann im Bereich der Lenkung auch zu einer Gefährdung führen. Im Reparaturfall ist hier mit hohen Folgekosten zu rechnen!

Kühlwasserschläuche

Wasserverlust durch perforierte Schläuche kann zur Motor-Überhitzung führen.



ADAC - Pannenstatistik

ADAC Statistik

Jüngste Studie zeigt aktuelle Zahlen über häufigste Schäden durch Marder

Am meisten betroffen: Zündkabel (9392 Schäden), gefolgt von Kühlwasserschläuchen (4811 Fälle). Auf 50 bis 70 Millionen Mark jährlich schätzen Experten die Reparaturkosten. Und die gehen bei einer durchschnittlichen Schadenshöhe von 250 EURO wegen der Selbstbeteiligung bei der Kaskoversicherung in den meisten Fällen zu Lasten der Fahrzeughalter. Konnte man bis vor wenigen Jahren noch von einem Problem ausgehen, das nur den Süden Deutschlands betraf, so belegen neueste Statistiken: Die Marder schlagen inzwischen überall zu – von Konstanz bis Kiel.

München, 8. Mai 2007 - Weit mehr als 10.000 Pannen, die die Gelben Engel des ADAC im vergangenen Jahr bundesweit registrierten, gehen auf das Konto des Marders. Doch dürfte es sich nach Ansicht des Automobilclubs dabei nur um die viel zitierte Spitze des Eisbergs handeln. Viele Schäden, die die possierlichen kleinen Tiere anrichten, werden oft gar nicht als solche erkannt, oder führen, wie beispielsweise durchgebissene Achsmanschetten, erst viel später zu kostspieligen Reparaturen.

Studie an der Universität Gießen

Es kommt einem ja irgendwie vertraut vor, das Verhalten dieser Steinmarder-Männchen. Wenn ihnen das Nachwuchsgeschrei zu Hause auf die Nerven geht, machen sie die Biege und vergnügen sich auf nächtlichen Streifzügen durchs Revier. Auf ihren kleinen Fluchten inspizieren die neugierigen Raubtiere auch die Motorräume am Straßenrand geparkter Autos – gemütliche, warme Höhlen für sie, in denen man in Ruhe Kirschen und Eier verspeisen kann. Oder Schutz suchen, wenn plötzlich ein Hund auftauchen sollte. In 99 von hundert Fällen bleibt so ein nächtlicher Marderbesuch unter der Motorhaube folgenlos, behauptet Diplombiologe Karl Kugelschafter, der sich im Arbeitskreis Wildbiologie an der Universität Gießen jahrelang intensiv mit der Spezies martes foina befasst hat.

Studie des Gesamtverbandes der deutschen Versicher

Gingen Experten bislang nämlich immer davon aus, vor Marderzähnen seien alle Automarken gleich, belegt eine in diesen Tagen veröffentlichte Studie des Gesamtverbandes der deutschen Versicherungswirtschaft (Basis: 10253 Fälle) durchaus gewisse Vorlieben. Autos von Chrysler, Daewoo und Renault werden nach dieser Untersuchung dreimal so oft von Mardern gemetzelt wie etwa Fahrzeuge der Marken VW, Mercedes und Ford. Mit 30,4 Schadensfällen pro 1000 zugelassener Fahrzeuge ist der Renault Mégane Marders absoluter Liebling, gefolgt vom Chrysler Voyager (24,7) und Ford Galaxy (16,8). Weil die Revierkriege so entscheidenden Einfluss auf das Schadensbild haben, sollte die Aussagekraft dieser Statistik allerdings nicht überbewertet werden.